Wie werde ich Fotograf – Richtig fotografieren von der Pike auf

Es gibt immer mehr Spiegelreflexkameras auch für Anfänger. Der Wissensstand steigt nicht im selben Maße mit – viele Neubesitzer sind mit den Möglichkeiten ihrer Kameras überfordert. Damit der Einstieg in die semiprofessionelle Fotografie gelingt, ist ein Blick auf die wichtigsten Tipps hilfreich.

Was macht eine Spiegelreflex aus?

Eine Nikon Spiegelreflexkamera von calumetphoto.de sieht gut aus und fühlt sich auch gut an. Doch viel wichtiger: Wie kommen gutaussehende Bilder heraus?
Hier einige der wichtigsten Eigenschaften:

  • Große Sensorformate: DSLRs sind bestens auf alle erdenklichen Lichtverhältnisse vorbereitet, es kommt nicht so schnell zu Bildrauschen.
  • Die Lichtaufnahme wird über drei Einstellungen geregelt: Blende, ISO und Verschlusszeit (später im Text mehr dazu).
  • Schärfentiefe: Mit einer niedrigen Einstellung wird der Hintergrund unscharf – optimal für Portraitfotos.
  • Für eine gute Bedienung liegen viele Einstellungselemente direkt auf dem DSLR-Gehäuse. Das wirkt auf den ersten Blick nicht gerade übersichtlich, hat in der Praxis aber Vorteile, da nicht alle Optionen in den Menüs verschachtelt sind.
  • Videoaufnahmen in HD-Qualität gehören längst zum Standard bei guten DSLRs, selbst Szenen aus bekannten Fernsehserien und Kinofilmen werden teils damit gedreht.

Im Mittelpunkt: Lichtverhältnisse

Generell spielt das Licht die vielleicht wichtigste Rolle in der gesamten Fotografie. Deswegen ein Blick auf die drei genannten Einstellungen und dazu, was sie bedeuten:

  • ISO: Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit an. Grundregel: Je sonniger es ist, desto weniger ISO-Wert wird benötigt. Geringe Werte liegen im Bereich von 100 bis 400, 800 ist mittelstark, dann geht es hinauf bis zu hochempfindlich (bei 6.400).
  • Verschlusszeit: Die Verschlusszeit wird in Sekunden angegeben. Je länger sie ist, desto fließender wird die Bewegung. Bildlich kann man sich das etwa so vorstellen: Durch eine lange Verschlusszeit (zum Beispiel eine Sekunde) lichtet die Linse die Bewegungen eines größeren Zeitraums ab – daraus entstehen fließende Effekte, etwa bei fahrenden Rennwagen oder einer Gruppe von Joggern. Außerdem wird das Bild dadurch heller, da mehr Licht eingefangen wird. Bei kurzen Verschlusszeiten wie 1/250 oder 1/500 Sekunden entstehen dunkle, statische Bilder.
  • Blende: Die Blende sorgt für die Schärfentiefe (wie ebenfalls eingangs erwähnt). Der f-Wert gibt die Brennweite an, bei f 1.4 spricht man von sehr geringer Schärfentiefe, daraus entstehen unscharfe Hintergründe und helle Bilder, bei f8, f11 oder f16 gilt folglich das Gegenteil: Das Bild wird an allen Stellen scharf, aber auch dunkler.

(Tipp: Für eine schnelle Übersicht gibt es hier den Spickzettel zur Belichtung.)

Nikon Spiegelreflex wartet auf ersten Einsatz

Schon mit diesem Basiswissen ist es möglich, die Kamera gezielt an Situationen anzupassen und gute Resultate zu erhalten. Und das lohnt sich. Denn fest steht: Egal wie groß die Fortschritte bei neuen Mobilgeräten wie dem iPad 3 Mini sein werden, die Kameraqualität ist nicht mit einer Nikon Spiegelreflexkamera zu vergleichen. Wer seine DSLR auch noch richtig bedienen kann, erhält den vielfachen Mehrwert.

Artikelbild: © Hemera Technologies/PhotoObjects.net/Thinkstock

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