Unterwegs mit dem Surfstick – wann lohnt es sich?

Unterwegs mit dem Surfstick – wann lohnt es sich?

Überall online gehen, egal wo man gerade ist, ist heute kein Problem mehr. Mit dem Smartphone ist das inzwischen selbstverständlich, die kleinen Supercomputer mit Telefonfunktion verfügen in den allermeisten Fällen über ein integriertes UMTS-Modem.

Mit dem Tablet oder dem Notebook hingegen ist man in den meisten Fällen auf WLAN-Netzwerke in  der Umgebung angewiesen. Es sei denn, man nutzt einen Surfstick. Der Surfstick ist nichts weiter als ein UMTS-Modem in einem USB-Stick. Darüber lässt sich so ziemlich jedes Notebook bzw. jeder Computer mit USB-Anschluss mit dem Internet verbinden. Die Verbindung wird über das Mobilfunknetz hergestellt, weshalb man einen Tarif bei einem Mobilfunkanbieter dafür braucht.

Stick anschließen und lossurfen – so zumindest die Theorie. In der Realität kann das auch schon mal anders aussehen, denn um auch unterwegs beim Surfen wirklich Spaß haben zu können und schnell im Netz unterwegs zu sein, braucht man eine vernünftige Übertragungsrate. 7,2 Megabit pro Sekunde sollten es mindestens sein, je höher desto besser.

Flatrate vs. Tagesflat

Wer tatsächlich viel unterwegs ist und ständig über den Surfstick online ist, der braucht außerdem ein entsprechendes Datenvolumen, wenn möglich sogar eine Flatrate. Simyo bietet für die optimale Nutzung des Surfsticks eine Prepaid Flatrate an, jeweils für 30 Tage und mit einer maximalen Leistung von 42 Megabit pro Sekunde. Die Verbindung funktioniert allerdings nicht über UMTS sondern über das schnellere LTE. Das Ganze kann man jederzeit zu- oder abbuchen.

Wer den Surfstick nur gelegentlich verwendet, für den reicht entweder eine Tagesflat oder ein Tarif mit festgesetztem Datenvolumen. Die sind hochgerechnet allerdings deutlich teurer als Flatrates, bei allen Anbietern. Für die Notebook-Nutzung im Urlaub aber ist das mal ok. Wichtig bei Tarifen mit Tagesflatrate: die Uhr für die Nutzung läuft auch dann, wenn man die Verbindung nicht aktiv nutzt.  Pünktlich um Mitternacht beginnt der „Datentag“ und endet pünktlich um 23.59Uhr. Mit einer monatlichen Flatrate ist man nicht nur an einen festen Turnus von 24 Stunden gebunden, sondern kann auch zeitlich flexibler surfen.

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