Soundbars – die stilvolle Alternative zur Hifi-Anlage

Sogenannte Soundbars haben sich in den letzten Jahren immer mehr verbreitet und das aus gutem Grund: Sie sind um einiges Platzsparender als eine klassische Stereoanlage oder ein aufwendiges Surroundsystem, bieten aber trotzdem ein gutes Klangerlebnis. Ein Großteil der Soundbars kommt darüber hinaus in Kombination mit einem Subwoofer, weshalb sie sich natürlich zum Musikhören, aber auch genauso gut für Filme oder Videogames eignen. Ein weiterer Vorteil der Soundbars ist das schlichte Design. Schlanke Linien und geringe Ausmaße machen aus der Soundbar ein stilvolles Objekt im Raum, das man nicht verstecken muss. Einer aufwendigen Installation bedarf es auch nicht, in der Regel genügt „Plug&Play“.

Einen kleinen Nachteil haben die Soundbars aber gegenüber den bisher sehr erfolgreichen 5.1 Anlagen. Raumklang, wie man es aus dem Kino und eben von diesen Heimkinoanlagen mit sechs Lautsprechern kennt, wird man mit einer Soundbar nicht erzeugen können. Doch die Hersteller werben mit dem sogenannten Virtual Surround Sound, der das simulieren soll, was rein technisch gar nicht möglich scheint: Raumklang, lediglich mit frontal angebrachten Lautsprechern. Was wie ein Wunschtraum anhört, soll tatsächlich funktionieren. Der Virtual Surround Sound überlistet das menschliche Gehirn, indem er die Schallwellen so an die Wand wirft, dass man sie selbst als Ton aus einer anderen Richtung wahrnimmt – mehr dazu hier.

Der Hifi-Profi, der das liest, wird vermutlich gerade mit den Augen rollen und stöhnen. Natürlich ist dieser virtuelle Surround Sound nicht im Entferntesten mit echtem Surround Sound aus dem Kino oder der halb-professionellen Heimkinoanlage mit bis zu acht verschiedenen Lautsprechern vergleichbar. Doch übertrifft es auch das Klangerlebnis aus einfachen Stereoboxen bei Weitem. Der Virtual Surround Sound ist also qualitativ irgendwo in der Mitte anzusiedeln und kann durchaus für Surround Sound Feeling sorgen, kommt aber nicht an echte Mehrkanalsysteme heran. Dafür kann man eine Soundbar nahezu unsichtbar unter dem Bildschirm montieren und den Subwoofer in eine unauffällige Ecke stellen.

Gerade wer also sein Wohnzimmer mit einer Hifi-Anlage aufwerten will, ohne dabei die bisherige Einrichtung durcheinander zu bringen, ist mit einer modernen Soundbar bestens beraten. Und dabei muss, natürlich je nach Preis, nicht einmal auf einen ausgewachsenen Klang verzichtet werden. Denn moderne Soundbars, wie die Produkte von Teufel, mögen vielleicht schick aussehen, dahinter schlummern aber wie auch bei einem 5.1 System hochwertige Hoch- und Mitteltöner, die sich im Zusammenspiel mit einem Subwoofer richtig „groß“ anhören können. High End Produkte wie Teufels Soundbar Cinebar 51 wurden sogar mit dem THX Zertifikat ausgezeichnet, was für allerhöchste Qualität spricht.

Ein Kommentar

  1. Soundbars haben natürlich auch ihre Daseinsberechtigung, dennoch sollte man seine Erwartungen an dieser Stelle nicht zu hoch schrauben – gerade wenn 5.1 draufsteht.
    Physikalisch gesehen, ist es natürlich kein Raumklang.

    Hier macht es durchaus Sinn, auch mal in ein Fachgeschäft vor Ort zu gehen und sich etwas vorspielen zu lassen.

    Viele Grüße

    Thomas

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