Druckerpatronen selbst auffüllen

Wer kennt nicht das Problem, man ist mitten im Drucken und auf einmal ist die Druckerpatrone leer. Dabei hat man doch erst eine Neue eingesetzt, oder ist das etwas schon wieder so lange her? Die Anschaffung neuer Patronen kann ganz schön ins Geld gehen. Sparen kann man oft, wenn man die Druckerpatrone einfach selbst wieder auffüllt.

Welche Patronen können selbst wieder aufgefüllt werden?
Die Tintenstrahldrucker sind in der vergangenen Monaten ausgesprochen günstig geworfen. Selbst bei All-in-One Geräten der großen Hersteller liegt der Preis oft weit unter 100 Euro. Interessant wird es dann, wenn man die ersten Patronen kauft und feststellen muss, dass man für eine schwarze und eine farbige Patrone mehr bezahlen muss, als das was der Drucker gekostet hatte. Das ist bewusst so gemacht, damit neue Geräte abgesetzt werden. Dort sind aber die Patronen nicht mit dem gleichen Inhalt befüllt, wie die Ersatzpatronen und sind entsprechend schneller leer.

Aber was kann man tun? Muss man die Situation einfach so akzeptieren, wie sie ist und die Kosten in Kauf nehmen? Oder gibt es eine Möglichkeit, günstiger zu drucken? Natürlich gibt es eine Alternative, die eine echte Geldeinsparung bringt. Viele leere Patronen lassen sich meist wieder auffüllen. So spart man mit jeder neuen Patrone bares Geld und das ist nicht einmal wenig. Etwas
Geschick muss man allerdings mitbringen, damit das Befüllen nicht im Desaster endet, denn dann ist nichts gespart. Klappt das mit dem Auffüllen, dann hat man nicht nur einige Euros mehr im Geldbeutel, sonder auch einen großen Beitrag für die Umwelt geleistet und Müll vermieden.

Was muss beim Befüllen beachtet werden? Beim Auffüllen der leeren Druckerpatrone kommt es darauf an, von welchem Hersteller die Patronen stammen, die nachgefüllt werden sollen. Unterschiedliche Hersteller haben verschiedene Bauweisen ihrer Patronen. Für die Patronen der Markenhersteller
reichen eine ruhige Hand und ein bisschen Geduld vollkommen aus. Die Plakette auf der Patrone wird abgezogen und durch die winzigen Öffnungen, die dort sichtbar sind, wird mit einer Spritze
die Farbe eingespritzt. Danach sollte die Patrone eine gewisse Zeit ruhen, damit sich die innenliegenden Schwämme wieder vollsaugen können. Tische sollte man saugende Unterlagen schützen, falls doch etwas danebengehen sollte. Ist die Tinte erst auf dem Holz, wird das Befüllen teurer als eine neue Originalpatrone. Ein Nachfüllset sollte man immer als Reserve zu Hause haben.

Newsbildquelle: pixabay.com

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